Mit diesen 5 Tipps werden Sie zu einem tollen Chef (m/w)!

5 Tipps für ChefsEs ist eigentlich eine Binsenweisheit. Mit ständigem Druck und einem Management der Angst kommen Chefs (m/w) oder leitende Angestellte auf Dauer nicht weit. Autoritär geführte Unternehmen sind oft auf den ersten Blick sehr effizient, haben jedoch auch hohe Kosten durch ständige Personalfluktuation. Studien zeigen, dass die psychische Belastung quer durch die Branchen gestiegen ist.  Eine Führung, die einen ausgesprochenen Laisser-faire-Führungsstil an den Tag legt (auf Österreichisch: Wurschtigkeit), macht den Mitarbeiter*innen zwar keinen Druck, aber Bore-Out und Mobbing feiern dann oft fröhliche Feste.

Was kann man tun?

Die Rezepte liegen schon viele Jahre auf der Hand. Die deutsche Studie “Neue Qualität der Arbeit? Zur Entwicklung von Arbeitskulturen und Fehlzeiten” von Eichhorst, Tobsch und Wehner zeigen, dass mehr Entscheidungsfreiheit und die Bereitstellung von ausreichend Ressourcen zu mehr Arbeitszufriedenheit und einem Minus an krankheitsbedingten Fehltagen führt. Die Arbeit muss sinnerfüllend sein. Das Unternehmensklima ist wichtig. Schließlich verbringen wir die beste Zeit des Tages an einem Ort, an dem wir eigentlich nicht sein wollen. Da wundert die Meldung im KURIER wenig, dass eine vom Chef gesponserte Pizza motivationstechnisch mehr bringt, als ein zusätzlicher finanzieller Anreiz.

Gerade das Thema Unternehmenskultur wird in vielen Unternehmen GROSS geschrieben – bevorzugt auf der Webseite und in den Firmenfoldern, die an die Kund*innen und Kooperationspartner*innen gehen. Intern sieht man außer ein paar netten “Great Place to Work”-Urkunden kaum etwas davon. Eine gelebte Unternehmenskultur erfordert Ressourcen und Vertrauen in die Mitarbeiter*innen – das kostet Geld. Aber sehen Sie es doch bitte als Investment!