SORA Studie: ein Drittel der Beschäftigten arbeitet mehr als 40 Stunden

Während in bestimmten Branchen Teilzeitarbeit zunimmt, arbeiten auf der anderen Seite viele ArbeitnehmerInnen in Österreich regelmäßig mehr als 40 Stunden pro Woche. Dies gibt das SORA Institut im Rahmen einer Sonderauswertung des Österreichische Arbeitsklima Index bekannt. 34% der Vollzeitbeschäftigten geben zu, dass sie eine überdurchschnittliche Arbeitswoche haben. Dies bedeutet, dass für 34 Prozent Überstunden an der Tagesordnung stehen. Dies hat jedoch nicht nur Auswirkungen arbeitsrechtlicher resp. kollektivvertraglicher Natur.

Das Institut kommt zum Schluss, dass lange Arbeitszeiten  direkte Auswirkungen auf die Arbeitnehmer/innen haben – und dies in unterschiedlichen Bereichen. Beschäftigte, die regelmäßig mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten, sind unzufriedener mit ihrer Arbeitszeitregelung, können Berufs- und Privatleben schlechter vereinbaren und klagen häufiger über Belastungen – sowohl psychische als auch physische. 38 Prozent der Beschäftigten mit häufigen Überstunden klagen über dauerhaften Arbeitsdruck, jede/jeder Fünfte gibt an, darüber hinaus auch durch Arbeit in der Freizeit belastet zu sein.

Geregelte Arbeitszeiten entsprechen Arbeitnehmer/innenwunsch

Auf die Frage, welche Arbeitszeitregelung sie gerne hätten, sagt rund die Hälfte der Beschäftigten, dass sie fixe Arbeitszeiten bevorzugen. 23 Prozent wünschen sich eine Gleitzeitregelung, nur 8 Prozent einen Schicht- oder Turnusdienst.

Mehr Infos unter: SORA

Auch der Arbeitsklimaindex gibt wertvolle Aufschlüsse: Arbeitsklima