Passgenauigkeit ist der Schlüssel

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Hin und wieder kommt es im Leben eines Jobcoachs zu wirklich Highlights in der täglichen Arbeit. Ein solches Highlight passierte just heute. Ich unterstützte einen Kunden bei Bewerbungen.

Nach dem 4-Augen-Prinzip wurden Stellenangebote gesichtet. Ein Vorteil dieser Methode besteht darin, dass man schneller unpassende Stellenangebote aussortieren kann. Der Kunde hat gleichzeitig jedoch auch die Möglichkeit Selbst- und Fremdbild mit dem jeweiligen Stellenangebot zu vergleichen.

Bei einem konkreten Stellenangebot im Bereich Lager/Logistik für ein Computerunternehmen  ermutigte ich den Kunden sich zu bewerben, da das Inserat in meinen Augen sehr zu seinen Erfahrungen passte. Gesagt, getan. Das Motivationsschreiben wurde genau mit diesem Argument (“Ihre Ausschreibung passt zu dem, was ich zuletzt machte und mir ist es wichtig möglichst in derselben Branche zu bleiben”) begründet. Ein Lebenslauf mit aktuellem Foto wurde in den Anhang gestellt und die Bewerbung per Mail über den Free-Mail-Account des Kunden verschickt.

10 Minuten später klingelte das Telefon und der Kunde bekam ein Vorstellungsgespräch beim Unternehmen.

Dies zeigt, dass Passgenauigkeit ein guter Schlüssel ist. Passgenauigkeit bedeutet jedoch in vielen Fällen dieselbe Tätigkeit in derselben Branche zu übernehmen. Ich sehe es sehr oft im Verkauf. Einzelhandel ist nun mal nicht Einzelhandel. Etliche Kund/innen, die im Lebensmittelverkauf arbeiteten, wollen in den Textilhandel wechseln. Ich weise sie immer darauf hin, dass es sich um unterschiedliche Branchen handele und somit die Passgenauigkeit nicht gegeben sei. Das Resultat ist in vielen Fällen, dass es nicht einmal eine Absage gibt.

Wie dem auch sei. Ich drücke meinem Kunden die Daumen.

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