Spezialjobbörsen – Ihre Jobbörsen nach Region, Branche oder Zielgruppe

Hier einige Webportale und Spezialjobbörsen.
Die Auswahl ist noch ziemlich willkürlich, sollte sich aber im Laufe der Redaktion systematisieren und konkretisieren.
Je mehr Einträge, desto besser ist es. Ich freue mich auf Hinweise.

Branchenspezifische Jobbörsen:

* Danke für den Hinweis an Martin Breznovits


Jobbörsen für spezielle Zielgruppen:


 Regionale Jobbörsen:


Die Links auf Websiten mit den Titeln: steirerjobs.at, wienerjobs.at und salzburgersjobs.at werden auf ausdrücklichen Wunsch des Unternehmens HRM Institut GmbH nicht mehr gelistet. Funktioniert ein Link nicht oder fehlt Ihnen eine Jobbörse? Dann teilen Sie uns dies einfach mit: whatelsen [at] gmail.com oder einfach hier als Kommentar
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Die “Warum-Frage” … Fragetechnik als Waffe oder Werkzeug? (Teil 1)

Warum?

Warum in unterschiedlichen Sprachen

Sie kommt meist unverhofft. Eltern und/oder Betreuer/innen von Kleinkindern fürchten sie. Lassen Kinder dieses kleine Wort vom Wortschatz-Stapel, können Erwachsene sicher sein, dass es kein Entrinnen und kein Entkommen gibt. Die Rede ist von der wohl mächtigsten Frage der Welt: “WARUM?”

Warum-Kaskaden sind gefürchtet. Und dies aus gutem Grund. Keine andere “W”-Frage kann das Gegenüber derartig in Bedrängnis bringen, unter Druck setzen oder als Tadel aufgefasst werden. Keine andere “W”-Frage funktioniert so gut als Schutzschild gegen Angriffe. Auch im Konfliktmanagement ist Warum ultrabeliebt (bei den Soziopath*innen) und gefürchtet bei jenen, die lieber einem Konflikt aus dem Weg gehen. In anderen Bereichen – wie etwa im Qualitätsmanagement – ist “Warum?” einfach unverzichtbar und funktioniert wie ein Präzisionswerkzeug. Ich möchte ihnen dieses verbale Skalpell ein wenig genauer vorstellen und zeigen, wieso die Warum-Frage Waffe und Werkzeug zugleich ist.

Warum als Vorwurf?

“Warum hast du auf den Verkäufer gehört?” kann eine einfache Frage sein, die sich nach der Ursache eines bestimmten Verhaltens erkundigt. Ist dieser Frage noch zusätzlich eine abtönende Partikel beigesetzt, wie etwa “bloß” oder “nur”, dann verschiebt sich die Bedeutung eindeutig in Richtung Vorwurf. “Warum hast du bloß auf diesen Verkäufer gehört?” kann gar nicht als unschuldige Frage angesehen werden. Sie ist Feststellung und Vorwurf in einem. Auch die Kombination aus “Warum + Negation” dient in den meisten Fällen dazu, Vorwürfe zu formulieren…” “Warum hast Du die Milch nicht mitbegracht?” – “Warum hast Du nichts gesagt?”. In beiden Beispielen handelt es sich keineswegs um eine Frage, die die Ursache des Vergessens oder der Unterlassung erfragen möchte. Die Warum-Frage ist fast schon eine Drohung und fordert unerbittlich eine Rechtfertigung seitens des/der Befragten.

Wie pariere ich einen Warum-Vorwurf?

Sebastian Pöhm von www.schlagfertigkeit.com gibt einen sehr einfachen, aber dennoch effizienten Hinweis: “Nicht mit “weil” antworten. “Weil” markiert eine Rechtfertigung und beweist dem Fragenden, dass sich sein/e Gesprächspartner/in der Defensive befindet. Dies gilt es zu vermeiden. Streichen Sie “weil” in einer solchen Situation einfach ersatzlos aus Ihrem Wortschatz. Sie werden sehen, dass Sie Warum-Angriffe deutlich die Schärfe nehmen.

Ein Beispiel: “Warum hast du die Milch nicht mitgebracht?”.  “Ich habe sie vergessen.”

Warum-Frage blockiert Lösungen?

Thomas Lorenz und Stefan Oppitz weisen in ihrem “Sprach-Führer zum Erfolg” (GABAL Verlag 2015) darauf hin, dass die Warum-Frage lösungsorientiertes Denken blockiere, da sie in die Vergangenheit verweise. Diese Aussage ist aus meiner Sicht ein zweischneidiges Schwert, denn die Warum-Frage kann dazu führen, das eigentliche Problem zu demaskieren (Stichwort: “5-Why-Methode” – Mehr dazu in Teil 2) und somit eine bessere Lösung zu ermöglichen. Aber dies muss von Fall zu Fall entschieden werden. Lorenz/Oppitz hegen die Befürchtung, dass Warum-Fragen zu sehr das Problem zementierten. Vor allem besteht natürlich immer die Gefahr, dass Warum-Fragen vom Gegenüber als Angriff gewertet werden.

In der Tat. Eine Warum-Frage dient der besseren Beschreibung eines Problems und kann so zur Lösung führen. Lösungsorientiertes Fragen, das weg vom Problem führt, ist mit Warum-Fragen nicht möglich. Wunderfragen eignen sich dazu schon wesentlich besser. Diese Technik, aus dem Bereich NLP, würde “Warum” eher durch ein “Woran” ersetzen. “Woran erkennst Du, dass Du dein Ziel erreicht hast?” statt “Warum hast Du dein Ziel nicht erreicht?”. Wenn Sie beide Fragen miteinander vergleichen wird deutlich was gemeint ist. “Woran erkennst Du…?” lenkt den Fokus auf die Zukunft und die Lösung, während die Warum-Frage auf das Problem hinweist.


Lesen Sie hier Teil 2 des “Warum?”-Artikels

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“Alle brauchen Zeitarbeit” – Neuer Imagefilm über Zeitarbeit

Zeitarbeit (auch oft Leiharbeit genannt) ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in Österreich. Die Zahlen sind beeindruckend:  Laut Gewerberegister verfügten Mitte 2016 insgesamt  2.375 österreichische Unternehmen über eine Berechtigung zur gewerblichen Arbeitskräfteüberlassung; davon waren 1.820 aktiv. Nimmt man die Zahlen der Statistik Austria,  übten im selben Zeitraum knapp 1.250 Arbeitskräfteüberlasser das Gewerbe aktiv aus. Auch die Anzahl der Menschen, die als Zeitarbeiter*innen oder als Angestellte in Zeitarbeit zum Einsatz kamen ist beachtlich: 68. 109 Personen. Die Überlassung dauerte im Schnitt 69, 3 Tage – also über zwei Monate.

Die Branchen, die häufig Zeitarbeiter*innen einsetzen, sind die Industrie sowie Gewerbe und Handwerk. An dritter Stelle befindet sich – wenn auch mit Respektabstand – der Handel.

Zeitarbeiter*innen werden quer durch die unterschiedliche Branchen eingesetzt. Gerade für Schulabsolvent*innen ist Zeitarbeit oft ein guter Einstieg ins Berufsleben. Auch Studierende können über Zeitarbeit Geld verdienen und das Studium finanzieren. Bei korrekt arbeitenden Unternehmen handelt es sich für alle Beteiligten um eine Win-Win-Win-Situation.

 

Mythen, Geschichten und Märchen…

Es gibt wohl keine Branche in der so viele Geschichten, Schauermärchen und abenteuerliche Gerüchte die Runde machen als im Bereich Personaldienstleistung. Fast alle Mitarbeiter*innen, Bewerber*innen und Auftraggeber*innen haben eine Meinung dazu. Das ist fast schon wie beim Fußball, wo es bekannterweise ja auch mehrere Millionen Teamchefs gibt…

Die Fachschaft der gewerblichen Dienstleister*innen der Wirtschaftskammer Wien machte sich Gedanken, wie man das Thema Zeitarbeit kurz und knackig vermitteln kann. Gewinnen konnte man für die Umsetzung die Firma Polarfux. Das Wiener Unternehmen ist ein Spezialist für kurzweilige Animationen. Die Kreativen von Polarfux bereiteten bereits für renommierte Unternehmen wie A1, ÖBB und die Wiener Linien komplizierte Inhalte  auf. Laut eigenem Verständnis geben “Design, Storytelling und Unterhaltung [den]  Animationen” aus dem Hause Polarfux “den gewissen Charakter. Mal witzig, mal informativ, mal beides. Auf jeden Fall immer einzigartig.” Mit viel Liebe zum Detail, eigens kreierten Objekten und einer gehörigen Portion Lebensfreude entstand während vier Monaten ein Spot, der die Vorteile von Zeitarbeit für Mitarbeiter*innen und Auftraggeber*innen überzeugend darstellt. Mit viel Liebe zum Detail spricht “Alle brauchen Zeitarbeit” vor allem eine jüngere Zielgruppe an. Aber sehen Sie selbst!

Das Video funktioniert nicht? Hier der Link

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Bewerbungsgespräch einmal anders – Postal, Knallerfrauen und Kesslers Knigge

Für alle “Suits”-Serienfreunde und Bewerbungstrainer/innen wird dieses Video eine wahre Freude sein. Rick Hoffman als Jobinterviewer der anderen Art – genauso unnachahmlich wie Louis Litt. Bei “Postal” handelt es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Videospiels durch den deutschen Regisseur Uwe Boll. Nachdem es sich laut “Rotten Tomatoes” und Co. um wahrscheinlich einen der schlechtesten Filme aller Zeiten handelt, mache ich mir auch nicht wirklich Sorgen um einen etwaigen Copyrightverstoß und binde den Videoausschnitt gerne hier ein.

Aber so “witzig”  oder “aberwitzig” das Video auch auf den ersten Blick sein mag… Es ist ein “höllisch” gutes Beispiel für Stressfragen im Jobinterview. Und als Spoiler hier noch die Antwort auf die Frage: “Was ist der Unterschied zwischen einer Ente? ” – “Beide Beine sind gleichlang, besonders das linke…” Also auf in das nächste Bewerbungsgespräch!

Auch die Knallerfrauen haben sich das Thema “Bewerbung” auf die Agenda geschrieben. Hier ein Beispiel, wie ein paar Standardsätze und Standardantworten doch eine ungewöhnliche Wendung nehmen können.

Und zum Schluss 10 Dinge, die man absolut nicht bei einem Bewerbungsgespräch machen sollte – es sei denn, dass man einen absolut bleibenden Eindruck hinterlassen will – Hausverbot in klusive.

 

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